Ankunft in Seoul

Johannes und ich sind am Sonntag den 30.Juni 2012 in Seoul gut angekommen. Wir sind von Frankfurt über Helsinki nach Seoul geflogen. Zur erst war ich über diese Strecke überrascht doch jetzt kann ich sie sogar empfehlen. Der Flug von Helsinki nach Seoul hätte 08:20 Stunden dauern  sollen; bei uns war es sogar nur 07:40. Zum Vergleich: wir sind letztes Mal über Paris geflogen und da hat es fast 12:00 gedauert.

Sonntag war wirklich hart. Da wir genau 7 Stunden Zeitverschiebung haben, also fast ein ganzer Tag, waren wir sehr müde. Dazu kamen noch die Temperaturen. Hier ist es fast 30°C.

Montag konnten wir schon Wohnungen besichtigen. Und wir haben eine nördlich über dem Fluss Hangang gefunden! Mit sehr schönen Blick auf die Stadt. Wir werden erst in 1,5 Wochen einziehen können. Da unsere Möbel noch nicht angekommen sind (das werden sie nur in circa 2 Monate) ist es gut so.

Im Moment wohnen wir im Hotel, in Gangnam. Dieses Viertel befindet sich im Süden des Flusses. Es ist eines des Modischsten Viertel der Stadt. Ich war noch niemals in New-York 😉 aber ich würde es mir so wie Gangnam vorstellen: Hochhäuser/Wolkenkratzer umranden 8 Spurige Straßen. Der Wahnsinn. Hier sind die Menschen und vor allem die Frauen super modisch, elegant, dünn, super gestylt, hübsch geschminkt, schöne Haare… Von einer Größe 36 in Deutschland bin ich jetzt in der Kategorie „first step of fat size“ und ziemlich schlecht gestylt… na ja. Da kann ich auch nichts machen.

Gestern war ich zum ersten Mal alleine Unterwegs. Johannes musste arbeiten gehen.

Es ist schon ein sehr komisches Gefühl wenn man total Analphabet durch eine so große Stadt geht und vor allem wenn fast niemand mich versteht! Im Kaffee: da gab es viele Bilder, mit Preise und alles… und auch Menüs. Eins schien mir sehr lecker zu sein: ein Sandwich mit einem Latte Macchiato. Ich trinke kein Latte Macchiato. Wie erkläre ich der netten, lächelnde Dame die mich nicht versteht, dass ich lieber ein Americano haben würde. Tja, ich habe dann ein Tee und ein Cookie mit Tee Geschmack bestellt!

Das zum Thema Kaffees. Noch nie habe ich so viele Starbucks oder Paris-Croissant, Paris-Baguette und so weiter gesehen. Ich mag Tee und dachte Korea, wie China oder Japan sei ein Land wo viel Tee getrunken wird. Das war mal. Bestimmt trinken die Koreaner noch mehr Kaffee als die Deutschen.

Was das Essen so angeht waren Johannes und ich bis jetzt immer sehr zufrieden. Das Essen ist sehr gut. Natürlich muss man offen für neues sein: es gibt vieles mit Algen, Meeresfrüchte, Fleisch, natürlich auch viel Reis und Nuddeln. Ich esse es ganz gerne. Leider kann es auch sehr sehr scharf werden. Da haben wir ein Trick: Finger weglassen von alles was Rot ist. Rot ist fast Synonym von Chili. Und das ist für einen Durschnitts-Europäer doch zu heiß.

Leider hatten wir noch nicht so viel Kontakt mit Koreaner, wie auch, wenn man nicht miteinander sprechen kann. Ich hatte zwar Koreanisch Unterricht, aber hier zu sein ist auch wieder etwas ganz anderes. Auf jeden Fall sind die Leute hier sehr freundlich und hilfsbereit. Ab und zu schauen uns einige ein wenig länger an als normal. Meistens sind es dann ältere Leute.

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Kurzmitteilung

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