Mt. Inwangsan and the Shamanist Hillside walk

Heute gingen eine neue Freundin und ich auf dem Berg Inwangsan, mitten in Seoul ein wenig wandern.

Seoul liegt in einem Talkessel umrandet von vier Bergen: Bukhansan am Norden, Namsan am Süden (da ist auch eine Kopie des Stuttgarters Fernsehturms und eine mini Version des Eiffelturms), Naksan am Osten und Inwangsan am Westen.

Inwangsan, ein 338 Meter hoher Berg, ist bekannt als der „Berg der Weißen Tiger“, weil früher dort weiße Tiger gelebt haben sollen.

Tiger haben wir während der Wanderung kein einziger gesehen, dagegen aber ein großer geschlachteter Schwein als Opfergabe… mehr dazu ein wenig später. Tja, Inwangsan ist jetzt bekannt für seine größere Anzahl an kleine Buddhistischen Tempels und auch Schamanistischen Schreine…

Nachdem wir einen sehr steilen weg hochgegangen sind, konnten wir schon in Gesang und Moktaks hören, also so etwas wie regelmäßige Schläge auf eine Art Trommel. (http://de.wikipedia.org/wiki/Holzfisch)

Diese Hintergrundmusik war dort den ganzen Tag irgendwo zu hören und ein Rabe ist uns krähend eine ganze Weile gefolgt…so dass die Stimmung schon ein wenig unheimlich war.

Der erste Buddhistischer Tempel den wir sehen konnten war der Bongwonsa Tempel. Dieser Tempel ist gut erkennbar, weil davor eine ganz große Bronze Glocke hängt.

Ganz in der Nähe befindet sich Guksadang, eine Schamanistische Schreine. Als wir uns näherten, wurde der Gesang mit Moktaks immer lauter zu höre. Vor der Tür, auf einem Tisch unter einer durchsichtigen Plastikplanke lag etwas ganz unheimliches. Ich dachte fast, es würde jemand nackt darunter liegen…. Zum Glück war es nur ein totes Schwein. Tatsächlich fand in der Schreine eine Zeremonie statt. Die Zeremonien werden hauptsächlich von weiblichen Schamanen, Mundangs genannt durchgeführt. Beim Vorbeigehen, konnte ich eine Mudang in kompletter Traditioneller Kleidung sehen! Hab mich aber nicht getraut Bilder zu machen: ich will ja nicht komplett unhöflich sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schamanismus_in_Korea

Weiter hoch auf dem Berg konnten wir Seonbawi entdecken. Auf Koreanisch bedeutet es „Zen Fels“. Er soll angeblich so aussehen wie ein Buddhistischer Mönch. Dort beten Frauen, die einen Sohn bekommen möchten. (Wir haben sogar eine junge Dame gesehen, die keine Angst hatte dort mit Stöckelschuhe dort rumgewandert ist.)

An mehreren weiteren Orten auf diesem Berg sind andere Gebetsorte. Dort sind dann Buddhas in dem Felsen eingeritzt.

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