Das Danoje Festival – Teil 3

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Gangneung
 
Das Danoje Fest ist besonders groß, schön und interessant in der Stadt Gangneung, an der Ost Küste von Süd-Korea. Dort wurde es in 2005 von der UNESCO zum Immateriellen Welterbe ernannt. Es ist einer der ältesten Veranstaltungen dieser Art und war sogar einer der wenigen, die während der Japanischen Besatzung erlaubt war.
 
Dort werden jedes Jahr traditionelle Zeremonien, Theater, Tanz und Gesang aber auch das Riesenschaukeln oder das koreanische Ringen Ssireum vorgeführt. Ansonsten sieht das Fest wie ein großes Jahrmarkt aus. Ein großes Angebot an Knaberspaß ist zu finden, das oft sehr anders ist als in Europa. Beispiele wären geröstete Seidenwürmer, gebratene koreanische Penisfische http://en.wikipedia.org/wiki/Urechis_unicinctus  (diese zwei weigere ich mich zu probieren !), Zuckerwatte, Reiskuchen… Weitere typisch koreanische Sachen können ausprobieren werden wie Fächer oder Masken bemalen, Wahrsager besuchen, Makoli trinken … Mehr dazu könnt Ihr hier lesen – ist auch interessant wegen den Bilder:
 

http://german.visitkorea.or.kr/ger/SI/SI_GE_3_8_1.jsp?cid=1039680

 
Da ich zwar schon  meinen Shampoo habe, es aber nicht immer griff bereit habe, lies ich mich von einer Mitreisenden schnell überzeugen, einen öffentlichen Haarwaschen durchzuführen. Das klingt lustig: war es auch. Vor allem war es bei den Temperaturen sehr angenehm (siehe Foto) und ich musste kaum was machen da eine nette Koreanerin mir die Haare gewaschen hat.
 
Um uns Glück zu bringen, hat uns eine Shamanin einen ganz individuellen Glücksbringer  gemalt. Der wurde vorsichtig zusammen gefaltet und in einer dafür vorgesehene kleine Schutztüte gelegt. Das müssen wir jetzt immer bei uns haben. Aber Vorsicht, es darf auf keinen Fall ausgepackt werden, denn sonst würde der Zauber wegfliegen!
 
Leider konnten wir niemandem schaukeln oder kämpfen sehen. Aber wir haben es noch geschafft uns das Gwanno-Maskenspiel anzuschauen. Das hat Spaß gemacht, vor allem weil es nicht schwierig war es zu verstehen. Das beste kam am Ende der Veranstaltung. Eine Dame der Tourismusagentur, die uns an diesem Wochenende begleitet hat kam auf uns zu – mit uns meine ich die ausländische-, nicht asiatische Touristen. Sie hat uns gebeten, Fotos mit den Tänzer zu machen… Bis wir dann überredet wurden mitzutanzen! Lustigerweise waren außer den Tänzer und kleine Kinder keine Koreaner mit von der Partie. So wurden wir nach Lust und Laune von Fotografen abgelichtet und sogar aus jedem Blickwinkel gefilmt. Ich befürchte, das die Werbung des Festivals für 2013 Bilder von Stef und Jo einmal hüpfend auf den rechten Bein, Stef und Jo einmal auf dem linken Bein, einmal Händchen haltend mit den maskierten Tänzer zu sehen sein werden!
 
Mir ist es schon aufgefallen, das jede Werbung einer traditionelle Veranstaltung ihre Quote an „nicht-asiaten“ braucht… Vielleicht um zu zeigen, wie international es hier ist.
 
Vielleicht schreibe ich mal mehr dazu in einem weiteren Artikel.
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