Seoraksan

Seoraksan


In Seoul steigen gerade die Temperaturen. So war ich überrascht, dass es an der Ostküste noch viel kühler ist. Wer sagt Küste denkt natürlich an das Meer aber in Korea gibt es auch Berge.
Da Johannes ein paar Tage frei genommen hat sind wir mit seinen Eltern also zum Seoraksan National Park gefahren. Laut Wiki ist „Der Seoraksan (Seorak-Berg) ist einer der Hauptgipfel des auf der Koreanischen Halbinsel liegenden Taebaek-Gebirges.“
Nach eine erste Übernachtung im Seoraksan Tourist Hotel (das direkt im Naturschutzgebiet neben einem schönen Tempel gebaut wurde) öffnete ich das Fenster und schaute hinaus. Ein Dicker weißer Nebel lag auf die Bergen bis vor dem Hotel. Das sah so aus, als ob die Wolken hier runter gekommen wären. Und schau da, durch einen kleinen Nebelloch saß er: ein großer dunkler Buddha. So ruhig beobachtete er die Weiße Umgebung.

Kurz danach sind wir losgewandert. Am Buddha vorbei, durch drei Tempel und weiter durch den Wald und höher auf dem Berg. Die ganze Natur war von weißen Wolken Umhüllt. Es hatte so etwas unglaublich beruhigendes und sogar ein wenig mystisch… mich erinnerte es an Wanderungen, die ich in die Nähe von Dublin gemacht hatte. Alles so grün und relativ still und ruhig (in Korea ist es so gut wie nie total ruhig) abgesehen von einige einheimische Touristen wanderten viiiiiiele Eichhörnchen!
An der Spitze des Berges Ulsanbawi angekommen war ich patsch nass (nicht nur wegen der hohen Feuchtigkeit)  bestimmt rot im Gesicht (ganz bestimmt nicht wegen der Sonne) und wir waren nur von dicke Wolken umrandet (nein bis zum Paradies waren wir noch nicht).  Auf einmal wurde der Wind stärker und da war es magisch!! Die Wolken bewegten sich vor unsere Augen und wir konnten auf einmal die  Spitzen der Berge sehen. Soooooooo schön!
Runter gehen geht immer schneller. Und dieses Mal war es auch so. (also wenig rot und nass).
Als wir später kurz nach Sonnenuntergang so gegen 20:00 noch einmal am Buddha vorbeigingen war es auch umwerfend: nun war wirklich keiner da (ich glaube dass es mir zum ersten Mal in Korea passiert ist).
Der große Buddha saß noch beruhigend auf seiner Lotusblüte. Unweit davon plätscherte immer noch das Wasser vom Fluss. Ich begrüßte den Buddha und drehte mich um, um zu sehen, was er so für einen Blick hatte. Da bewegten sich die Wolken immer noch durch die Gegend. Die Sicht war viel besser als am Morgen und die restlichen Wolken machten den Ausblick nur schöner.  Eins muss ich zugeben. Mit so einem schönen Blick auf die Natur würde ich auch fröhlich und ruhig die Umgebung bewundern!

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Jeannette
    Mai 18, 2013 @ 13:18:51

    Oh, das hört sich traumhaft schön an!

    Antwort

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