Cherry blossom in Seoul – Kirschblüten in Seoul

Anfang des Frühlings ist Kirschblüte Zeit in Korea. Wer gedacht hat, dass diese schöne Bäume nur in Japan zu sehen sind, irrt sich…aber nur teilweise. Denn die Bäume mit den wunderschönen Blüten wurden tatsächlich von den Japanern während der Besatzungszeit in Korea eingeführt. Die Japaner wollten sich nämlich ein wenig wie daheim fühlen. Die Beobachtung der schönen Bäume im Frühling wurde nach der Abreise der Japaner nicht ganz eingestellt. Doch wurden viele Bäume abgeschafft: es erinnerte zu sehr an den Feinden, die manchmal die Kirschblütenbäume an gezielte Stellen gepflanzt hatten, und zwar heilige Plätze (also, wenn ich es richtig verstanden habe, wollten sie die Koreaner dadurch doch ein wenig ärgern). http://en.wikipedia.org/wiki/Cherry_blossom#South_Korea
Was ich auch interessant fand: diese Kirschbäume machen gar keine Früchte, sondern nur schöne Blüten.
Letzte Woche bin ich mit einer Freundin zum Frühlingsblumenfest auf die Insel Yeouido (한강 여의도 봄꽃축제) hinter der Nationalversammlung gegangen. Dort gibt es einen wunderschönen lange Kirschblüten weg… der voll mit Touristen ist. Dort wachsen angeblich zwischen 1400-1600 Kirschbäume. http://german.visitkorea.or.kr/ger/SI/SI_GE_3_2_5.jsp?cid=702941

Aber sieht die Bilder selbst

(und Nein, ich habe weder zugenommen, noch habe ich ein Babybauch, und schwanger bin ich auch nicht 🙂 Das eine Bild sieht nur so aus und ich hatte es nicht gemerkt. Ist aber lustig : nun fühle ich mich noch mehr wie ein Superstar: aufgrund eines Bildes gehen Baby Gerüchte einmal durch die Welt! Ganz Süß

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Inwangsan

Der Weg ist staubig, trocken und steil. Die Forsythien sind in voller Blüte und die Pinien Bäume immer noch so grün. Die Sonne strahlt mitten im schönen blauen Himmel. Und doch ist es kühl, ich denke es liegt am eiskalten Wind der gerade so heftig weht. Man könnte denken wir wandern gerade auf das Landesinnere in die französische Provence an einen frischen Frühlingsmorgen. Tja, es ist Frühling aber mitten in der Stadt Seoul! Eine Megalopole in der wandern in der puren  Natur möglich ist!

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Vinari

Manche würden bestimmt sagen es ist zu laut und sie würden dadurch nur taub werden. Was soll ich sagen, möglicherweise sind meine Ohren nicht sehr delikat, denn ich finde die koreanische Trommel einfach toll. Ja es kann laut werden aber das finde ich gerade so schön, wenn mehrere Künstler perfekt synchron spielen können und der ganze Raum vibriert! Da kriege ich richtig Gänsehaut!

So entschied ich mich mit Johannes und meiner Cousine vor kurz mal wieder einen Non-Verbale Show (ohne Text, kann also ein Konzert oder ein Theater Stück wo sehr wenig gesprochen wird) zu besuchen. Ich entschied mich für Vinari, eine moderne Show mit viel trommeln.

Nach fast ein Jahr in Korea hatte ich sogar den Mut die Karten telefonisch zu bestellen. Das Telefonat dauerte zwar ein wenig länger als geplant (nach 10-mal Stefanie auf Englisch  buchstabieren, wusste ich selber die englischen Buchstaben nicht mehr und geriet total durcheinander… ich bin nicht sicher, ob die Dame diese Buchstaben selber so genau wusste).

Aber es klappte doch! Und das schönste: als ich zum Schalter kam, um meine Karten abzuholen, war es in etwa so:

Stefanie: Hallo, ich möchte meine Karten für Vinari abholen.
Dame am Schalter: Oh! Sie sind Stefanie!
Stefanie: ….. euh, ja!
(ich wusste nicht, dass ich schon so berühmt hier bin)

Vinari, eine coole Trommel Show

Vinari, eine coole Trommel Show

 Die Show war ganz toll. Das Publikum durfte viel mitklatschen und mitmachen. Die Händen taten irgendwann mal sogar weh, aber egal die Stimmung war schön! Es war sehr lustig und die kleine Gruppe an Musikanten und Sänger sehr beeindruckend. Ich bin immer erstaunt, was sie alles so bringen, mit so vieler Energie. Das Schönste war auch, dass es eine sehr interessante Kombination zwischen Modern und Traditionell war.  Die Show war einfach zu schnell vorbei.

Wie so oft hier, durften wir zum Schluss sogar Bilder mit den Künstlern machen.

Vinari, fotos mit Künstler

Vinari, fotos mit Künstler

Danach (als ich kurz meine Nase pudern ging) kam eine Person auf meine Cousine zu: „Sind sie Stefanie?“. ..
Sie schenkte uns eine Ermäßigung für einen Restaurant: sehr cool so berühmt zu sein!

Schneeball von Rothenburg ob der Tauber

Schneeball1Vor circa 6 Jahren stand ich mitten in Rotenburg ob der Tauber vor eine Bäckerei. In die Vitrine war ein Fernseher der die Herstellung der einheimischer Spezialität zeigte: die Rothenburger Schneebälle. Natürlich kaufte ich eins um es zu probieren.

Jetzt werde ich Euch bestimmt überraschen: die Neueste Kulinarische Nascherei in Seoul: die Rothenburger Schneebälle in allen Variationen! Und als Service für die Käufer, wird das gekaufte Schneeball noch vor Ort in die Plastiktüte kaputt gehackt. Tja, ist ja sonst nicht so einfach diese Kugel klein zu kriegen!

Wer das importiert hat weiß ich nicht. Ich frage mich aber, ob die Rothenburger wissen, wie weit dieses Gebäck gekommen ist!

Alles gute zu Seollal

Das erste Mal das ich es sah, dachte ich schon: die Koreaner übertreiben.
Mir schien es schon lange so, dass hier die Verpackung manchmal wichtiger ist als der Inhalt. Vieles wird doppelt und dreifach verpackt. Am besten Bunt, mit Schleife und dann noch in einer Schicken Tragetasche gesteckt. Na gut. – als ich also sah, dass nun Äpfel, Thunfisch, Öl, Shampoo und weitere Lebensmittel in großen goldenen Kisten verpackt waren dachte ich nun mal, es sei übertrieben… Bis ich den Praktischen Hintergrund verstand. Hier wird an den Festen kein unnötiges Zeug geschenkt, dass keiner braucht. Nein, eine große Packung Shampoo oder vier Liter Olivenöl tun es auch. Damit das ganze feierlich aussieht wird es nun schön verpackt.

Am 10. Februar war es soweit: Seollal, das Mond Neujahr war endlich da. Einige Tagen zuvor standen die Geschenke in den Läden bereit. Am Freitag war der Überdimensionalen Verkehrschaos: denn viele fuhren außerhalb Seoul zu ihre Familien.

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Lichterkette und Weihnachtsdekoration

Eigentlich wollte ich diesen Eintrag schon im Dezember machen. Nun ging die Zeit so schnell rum, dass ich nicht dazu kam. Jetzt ist Weihnachten schon mehr als einen Monat vorbei, das Thema der Weihnachtsdekoration aber nicht ganz… vielleicht sollte ich diese Deko nicht Weihnachtsdeko sondern einfach Winterdekoration nennen.

Tja, da Korea historisch gesehen kein Christliches Land ist, hat so eine Feier wie Weihnachten nicht so eine große Bedeutung (außer für die Christen natürlich). So ist die Adventszeit im Vergleich zu Baden-Württemberg nichts Besonderes. Einige Läden haben einen Weihnachtsmann oder ein Plastikbäum in die Vitrine stehen. Dass die Bäume aus Plastik sind kann ich sogar nachvollziehen: in Korea gibt es, soweit ich weiß keine Tannenbäume wie in Europa…. Was sollen die dann machen. Ich denke einen Ginko Baum hätte nicht denselben Effekt. Außerdem hat er in Winter auch keine Blätter mehr. Na ja, so eine Deko hing tatsächlich nur bis Weihnachten.

Was Beleuchtung angeht, ist es eine andere Sache. Hier werden nicht die Straßen schön beleuchtet, sondern nur die Hotels oder Luxusläden. Es kann vom schlichten weiß-Gelb bis zum Fasching-Stil gehen (also Bunt).

So viel mir eines Tages an der Einfahrt eines Luxushotels folgendes auf:

Einen Dezember Morgen stand einen Mann auf einer Leiter und war damit Beschäftigt, Lichterketten auf dem Baum aufzuhängen. Als ich circa drei Stunden später wieder vorbei kam war der Mann immer noch da – beim selben Baum! Da dachte ich, bei der Kälte ist er halt nicht so schnell.

Erst einige Tage später wurde mir klar warum er so lange gebraucht hatte: es wurden tausende von Kleine Lichter auf den Bäumen gehängt. Nun sieht es bei Nacht so aus, als ob die Bäume leuchtende Blätter hätten. Wunderschön.

Bei so einer Mühe hängen also diese Lichterketten immer noch am 31.01 und ich bin gespannt wie lange noch. In China hatte ich so eine Beleuchtung sogar im Sommer gesehen!

Trickeye Museum in Seoul

Wie unterhält man jemand, der zur Hyperaktivität neigt, der eine Vorliebe für Märchenerzählungen auf seinem Blog oder weitere sozialen Netzwerke hat, der schneller als sein Schatten alles mögliche Fotografieren kann…. Nein das ist nicht eine Beschreibung von mir – aber es bleibt in der Familie – und zwar mein Vater alias Tintin…

Tja da bin ich auf eine Coole Idee gekommen, die sogar meiner Mutter, Jo und mir gefallen hat: das Trickeye Museum in Seoul! http://www.trickeye.co.kr/

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