Naksansa

Unweit von der Stadt Sokcho, direkt am Ostmeer/Koreanisches Ostmeer/Japanisches Meer (der Name dieser Wasserfläche zwischen Korea und Japan scheint viele Diskussionen zu bringen. So ist man sich nicht wirklich einig wie es nun mal heißt. Da ich diplomatisch gesehen diplomatisch hier schreiben möchte erwähne ich nun alle Name die ich kenne. Allerdings nur auf Deutsch sonst wäre diese Klammer hier viel zu lang und außerdem wollte ich über Naksansa sprechen) liegt der Buddhistische Tempel von Naksansa. Es scheint einer der wenigen koreanische Tempel die so nahe am Meer gebaut wurden zu sein.

Als wir dort ankamen, war es schon späten Nachmittag und leider hatten wir nicht mehr so viel Zeit um das ganze Tempelkomplex in Ruhe zu besichtigen. (also wir haben es schon besichtigt, aber nicht mit voller ruhe).

Aber da möchte ich wieder hin. Der Tempel ist so schön und so…neu! Tja, mit dem „NEU“ ist es auch so eine Sache. Eigentlich existiert diese Tempelanlage schon seit dem siebten Jahrhundert und leider gab es einen ganz schlimmen Brand am 5.April 2005. Fast alles ist zerstört worden und ich glaube es muss super mega heiß geworden sein, denn sogar die Tempelglocke aus dem 15.Jahrhundert ist geschmolzen. Eigentlich war das leider nicht das erste Mal, dass Naksansa zerstört wurde. In Korea sind nun mal die meisten Tempel, Paläste oder alte Häuser hauptsächlich aus Holz gebaut worden. So ist es kaum Feuerresistent und ich glaube viele alte Gebäude/Tempel wurden schon mal verbrannt.

Auf jeden Fall ist der Wiederaufbau des Naksansas sehr gelungen. Mehrere Gebäude sind auf einem Berg verteilt und stehen teilweise direkt am Wasser. Alle glänzen mit ihren vielen Farben und tausende Details. Selten habe ich so viele unterschiedliche Bilder auf einem Tempel gesehen.
An der Spitze des Berges steht Haesugwaneumsang (Bodhisattva der Barmherzigkeit), oder auch als Göttin Gwanseeum-Bosal gekannt. Sie schaut auf dem Meer.  Und die Besucher können sie von fast überall sehen (Leider kenne ich noch zu wenig über dem Buddhismus aber es scheint, dass es nicht nur Buddha gibt sondern auch weitere Götter.)

Für alle unsere Besucher: da müsst ihr mal hingehen!

Mehr dazu:
http://visitkorea.or.kr/enu/SI/SI_EN_3_1_1_1.jsp?cid=264245
http://en.wikipedia.org/wiki/Naksansa

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Architektur in Seoul

Hallo liebe Leser,

Ich wünsche Euch allen alles gute für das neue Jahr 2013. Vielleicht wissen es schon einige, meine Eltern waren über die Feiertage hier in Seoul. Trotzt Kälte hatten wir eine schöne Zeit. Wir haben so viel unternommen, da hatte ich leider wenig Zeit für meinen Blog. Nun bin ich wieder da!

Beim durchblättern der über 1.200 Bilder ist mir ein Thema aufgefallen, und zwar die Architektur von Seoul oder genauer gesagt, die mangelnde/chaotische Stadtplanung.

Nun bin ich jetzt einige Monate in Seoul und mir ist aufgefallen, dass im Gegensatz zu Städten wie Paris, Berlin oder Rom, es hier wenig wirklich alte Gebäude zu finden sind. Das scheint auf unterschiedliche Gründe zu basieren. Mehr

Hahoe Village – Andong

Das historische Dorf Hahoe, das seit 2010 auf die UNESCO-Liste des Welterbes ist, liegt in Pungcheon-myeon in Andong in der Provinz Gyeongsangbuk-do. Es ist ein wunderschönes kleines Dorf mit traditionelle koreanische Häuser.

Sehr besonders bei Hahoe ist, dass es sich um einen Sippendorf handelt „[…] deren Bildung vom koreanischen Neo-Konfuzianismus, vom Ständesystem mit der aristokratischen Yangban-Klasse und von der koreanischen geomantischen Lehre „Pungsu“ (Feng Shui) beeinflusst wurde.“ siehe https://www.koreana.or.kr:444/months/news_view.asp?b_idx=1086&lang=ge&page_type=list

Vor circa 600 Jahren kam der adelige Ruy-Clan aus Pungsan in Andong und ließ sich an der Stelle wo Hahoe jetzt liegt nieder. Bemerkenswert ist, dass heutzutage fast mehr als die Hälfte der Dorfbewohner immer noch vom Ruy-Clan stammen.

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