Architektur in Seoul

Hallo liebe Leser,

Ich wünsche Euch allen alles gute für das neue Jahr 2013. Vielleicht wissen es schon einige, meine Eltern waren über die Feiertage hier in Seoul. Trotzt Kälte hatten wir eine schöne Zeit. Wir haben so viel unternommen, da hatte ich leider wenig Zeit für meinen Blog. Nun bin ich wieder da!

Beim durchblättern der über 1.200 Bilder ist mir ein Thema aufgefallen, und zwar die Architektur von Seoul oder genauer gesagt, die mangelnde/chaotische Stadtplanung.

Nun bin ich jetzt einige Monate in Seoul und mir ist aufgefallen, dass im Gegensatz zu Städten wie Paris, Berlin oder Rom, es hier wenig wirklich alte Gebäude zu finden sind. Das scheint auf unterschiedliche Gründe zu basieren. Mehr

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Seoul – Dongdaemun 2

Stoff und Wolle kaufen – Teil 2

An einem anderen Tag entschied ich mich und eine Freundin ganz spontan nach Wolle zu suchen. Da gingen wir natürlich wieder zum Dongdaemun Markt.

Im Untergeschoss einer der vielen Gebäude wurden wir fündig. Hier sind die viele Stände, einer nach der andere mit Wolle vollgepackt. Der Unterschied zur Stoffabteilung: hier stehen die Verkäufer/Verkäuferinnen, unterhalten sich laut und fröhlich mit dem Nachbarstand, schauen nach den Kunden und stricken während dessen ununterbrochen! Mir viel schnell auf, dass in einige dieser kleinen Stände, mehrere Leute saßen und strickten. Warum auch nicht.

Auf einmal fiel mir einen sehr hübschen rosa Schall mit Mütze ins Auge. Da musste ich einfach mein bestes koreanisch ausrücken:
„Olmayeyo?“ (Wie viel kostet das?)
„Pisayo!“ (zu teuer!) sagt die Verkäuferin.

Eine Verkäuferin die zu teuer sagt? Tja. Da, da suchte sie der Taschenrechner aus (habe ich schon erwähnt, dass ein Taschenrechner eine Supersache ist, wenn man Zahlen nicht aussprechen/verstehen kann), und tippte: 105.000 Won ein. Das sind circa 75 Euro.

Okay gut. So schnell ließ ich mich nicht entmutigen. Mit Hände und Füßen gab ich zu verstehen, dass sie mir doch bitte den Preis der dazu passende Wolle geben sollte. Der war eher in meinem Budget und so dachte ich, das kann ich ja selber machen. Nur fehlte noch eines: diesen Muster kannte ich nicht.

Halleluja, mein Handy war da: wie sagt man „Erklärung“ auf Koreanisch, fragte ich dem Lexikon nach. So zeigte ich diese Übersetzung der Verkäuferin. Sie war davon wenig beeindruckt, packte meine frisch gekaufte Wolle aus und fing an zu stricken!

Genau, so läuft das hier: Learning by doing. Nun stand ich fast 40 Minuten bei der Dame (sie ließ mich nicht weggehen solange ich es nicht richtig verstanden hatte), meine Freundin filmte das ganze (damit ich auch zu hause noch nachschauen konnte), und ich lernte wie diesen Muster zu stricken war.

Unglaublich aber war: ich habe es sogar geschafft. Nach circa 4 Tage war der Schall fertig!
(Die Mütze ohne Erklärung schon eine andere Kategorie… vielleicht gehe ich wieder hin und frag mal nach!)

Andong – eine neue Art einzuparken

Einparken in Andong: so geht es auch

Einparken in Andong, so geht es auch!

 Bestimmt gibt es viele Art und Weisen wie man sein Auto einparken kann. Ich hatte schon das selbst einparkende Auto gesehen… das hier ist mir aber neu!

Wahnsinn was man mit einem Gabelstapler so alles machen kann!

Frischer Fisch

Frischer Fisch braucht „frische“ Luft!

Frischer Fisch braucht „frische“ Luft!

Hier wird gerne Fisch gegessen. Die Ware wird immer schön frisch verkauft. Am besten kauft man noch lebendigen Fisch direkt aus dem Aquarium… diese hier sind weder im Wasser, noch im Aquarium, dürfen aber eine Rundfahrt durch die Straßen Seouls, an der frischen Luft genießen 🙂